was ist nur mit unseren Politikern los?
Bundeskanzlerin Heidi Klum wird vom intellektuellen Lager
bösartig gedisst,
Bildungsminister Bushido ist fertig mit der Politik (O-Ton:
"kaputtgefickt") und möchte sich
neuen künstlerischen Herausforderungen stellen,
Innenminister Dr. Dieter Wiefelspütz schießt sich mit
unqualifizierten Äußerungen in den Orbit
und
Verkehrsschildministerin Ursula von der Leyen vertreibt den hochangesehenen
PedoBear nach Russland.
Ja, es wird langsam ungemütlich in Deutschland.
Der geneigte Bürger beschäftigt mit neuen, permanenten Reisezielen.
Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen Einwanderländer wie
Molwanîen oder
San Sombrèro, nur wie dorthin kommen?
Wir fangen am besten ganz klein an:
Straßenbahn fahren!
Zwar nur zwei Station, aber:
Straßenbahn fahren!
An der Haltestelle folgt die Ernüchterung:
Straßenbahn heißt jetzt Tram (vgl.
Raider-Twix-Dilemma).
Und auf der Strecke wird gebaut.
Folgende Lösung wird angeboten: Man fährt eine Hälfte mit der Tram, steigt dann um in einen Bus und fährt damit zum Ziel.
Das klingt machbar und sollte in ein paar Minuten erledigt sein.
Ja selbst
zehn Affen mit Schreibmaschinen im Gepäck könnten diese Lösung im Ansatz locker verstehen und anwenden.
Nicht aber so die anderen Fahrgäste.
Vor der ersten Station meldet sich die Tramfahrerin zu Wort:
Auf der Strecke wird gebaut, so heißt es,
es gehe deshalb gleich mit dem Bus weiter.
"Wer nächste Haltestelle sowieso aussteigen muss, der steige bitte aus. Wer weiterfahren möchte, der bleibe bitte sitzen. Ich fahre dann noch ein paar Meter um die Ecke
, dort steht der Bus zum Umsteigen."
Das war zuviel! Ein Raunen geht durch die Fahrgastschaft. Allgemeine
Panik bricht aus.
Sie strömen zu den Türen und erwarten sehnsüchtig den Halt an der Station.
Orientierungs- und Hirnlos stürmen sie dann dort Lemmingen gleich aus der Tram heraus und rennen wie wild durcheinander.
Wo steht nur der Bus? (Wir erinnern uns, der Bus steht
um die Ecke, ca. 15 m Luftlinie)
Die Ampel ist rot, die Straße befahren, egal, Hauptsache
Bus!
Sie stürmen über die Straße, Autos werden ausgeblendet, nur noch
Bus, Bus, Bus!
Andere wiederum
stutzen,
denken kurz nach, und rennen wieder zurück zur Tram.
Diese wollte eigentlich schon
um die Ecke fahren, muss wieder anhalten und ihre Türen öffnen um die verlorenen Kinder wieder aufzufangen.
Ohne weitere Un- und Zwischenfälle kommen alle zeitgleich beim Bus an.
Nein, nicht ganz, die Tramfahrer sind etwas eher da, werden aber dann beim Einstieg in den Bus
vom panischen Mob überrannt.
Vermutlich haben sie recht,
unsere Politiker. Wir
sind alle
Terroristen. Oder
einfach nur dumm.
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